1 – Zahlen und Rekorde
Als bisher größter Hund aller Zeiten gilt die Dänische Dogge Zeus mit einer Schulterhöhe von 1,12 Metern. Zeus verstarb 2014 im Alter von nur fünf Jahren. Der kleinste Hund der Welt ist die Chihuahua-Dame Miracle Milly mit einer Schulterhöhe von lediglich 9,65 cm. Milly wurde acht Jahre alt und starb 2020.
2 – Der erste Hund im Weltraum
1957 schickte die damalige Sowjetunion die dreijährige Hündin Laika an Bord des Raumfahrzeugs Sputnik 2 als erstes Lebewesen in eine Umlaufbahn um die Erde. Laika starb bereits einige Stunden nach dem Start, vermutlich an Überhitzung, bewies allerdings, dass Lebewesen in Schwerelosigkeit überleben können, was bis dahin unklar war. Ihre Rückkehr zur Erde war nie geplant; ursprünglich sollte sie nach zehn Tagen im All vergiftetes Futter bekommen. Die genauen Hintergründe ihres vorzeitigen Todes blieben jahrzehntelang unklar; ihr (eingeplanter) Tod führte jedoch zu einer hitzigen Debatte über Tierversuche im Namen des Fortschritts.
3 – Schon gewusst?
Königin Elizabeth II. von England war bekannt für ihre Liebe zum Welsh Corgi Pembroke, kurz Corgi genannt. Sie erhielt ihren ersten Corgi namens Susan 1944 anlässlich ihres 18. Geburtstags. Willow, der letzte von Susans Nachkommen im Besitz der Königin, starb 2018, allerdings erhielt die Königin 2021 zur Aufmunterung zwei weitere Corgis als Geschenk.
4 – Zahlen und Fakten
Weltweit gibt es aktuell etwa 900 Millionen Hunde – davon sind jedoch etwa drei Viertel wildlebend, z. B. als Straßenhunde. In Deutschland sind es etwa 10,5 Millionen Hunde, d. h. etwa in jedem fünften Haushalt lebt ein Hund. Auch wenn Hunde als Haustiere zunehmend beliebter werden, ist die Katze mit 15,7 Millionen bei uns noch immer der Favorit unter den Haustieren.
5 – Wie alt werden Hunde?
Die Lebenserwartung von Hunden hängt von vielen Faktoren wie Rasse, Ernährung, Lebensweise, Krankheiten etc. ab. Verallgemeinert lässt sich aber sagen, dass kleine Hunde durchschnittlich älter werden als große Hunde, die zwar zunächst langsamer erwachsen werden, aber später schneller altern. Während kleine Rassen häufig ein Alter von bis zu fünfzehn Jahren erreichen, werden sehr große Rassen wie die Deutsche Dogge eher nur sieben bis zehn Jahre alt. Die Faustformel »Hundejahre × 7 = Menschenjahre« stimmt nur sehr grob.
7 – Keine Feinschmecker
Ob ein Hund ein Futter essen möchte, entscheidet er meist eher nach dem Geruch als nach dem Geschmack. Wie wir Menschen schmecken Hunde salzig, süß, bitter und sauer, haben aber weniger Geschmacksknospen: nur 1700 im Vergleich zu 9000 beim Menschen. Allerdings sind Hunde in der Lage, Wasser zu schmecken, und wissen daher, ob es frisch oder abgestanden ist.
